Digital Detox – 6 Tipps für die digitale Entgiftung

Friedrichsdorf, 1. August 2018: Die digitale Welt ist aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken. Egal ob das Smartphone als ständiger Begleiter, oder andere Geräte wie Laptop, Tablet etc. – diese Technologie bestimmt heutzutage unser Leben. Aktuelle Statistiken haben ergeben, dass wir täglich etwa 80 Mal zum Handy greifen. Mit dem ständigen Druck der Erreichbarkeit wächst der Stress und die Unzufriedenheit wird größer. Gerade im Urlaub lohnt es sich, über eine digitale Auszeit nachzudenken, um sich zu entspannen und abzuschalten. Doch vielen fällt es schwer, dies in die Tat umzusetzen. Nachfolgend lesen Sie einige Methoden zur digitalen Entgiftung („Digital Detox“):

  1. Feste offline-Zeit bestimmen: Wählen Sie bewusst eine bestimmte Zeit aus, in der Sie online nicht zu erreichen sind. Dieser Zeitraum sollte am besten mit der privaten und beruflichen Situation vereinbar sein, z.B. täglich von 14-16 Uhr oder alternativ ein Zeitraum am Wochenende?
  2. Konzentration auf das Wesentliche: Nehmen Sie das Handy nur dann in die Hand, wenn Sie auch gerade Zeit dafür haben und nicht nebenbei während bestimmten Tätigkeiten. Denn so werden Nachrichten oder E-Mails auch bewusster beantwortet und gehen in der Informationsflut nicht unter.
  3. Manieren: Wahrscheinlich hat jeder schon mal mitten im Restaurant oder Café am Tisch das Handy gezückt. Früher galt dies als unhöflich, mittlerweile ist es jedoch (leider) fast zur Normalität geworden. Mit dem Handy ein paar Schnappschüsse vom Essen zu machen, um sie bei Instagram oder Facebook zu posten, ist nicht ungewöhnlich. Lassen Sie das Handy doch einfach mal in der Tasche und genießen Sie lieber das Essen und die nette Unterhaltung.
  4. Smartphone-freie Bereiche: Ernennen Sie gewisse Räume zu sog. „Sperrzonen“, wie etwa das Bad oder das Schlafzimmer. Auch im Auto, insbesondere beim Fahren, sollte das der Fall sein.
  5. Multifunktionen / Apps: Das Smartphone ist inzwischen ein Alleskönner und so mancher nutzt es auch gerne als Wecker, Kalender, Straßenkarte u.v.m. Gehen Sie „back to the roots“ und setzen Sie alternativ wieder die ursprünglichen Hilfsmittel bzw. Geräte hierfür ein. Löschen Sie zudem überflüssige Apps vom Display, um der Versuchung zu widerstehen.
  6. Kommunikation: Anstatt ständig via WhatsApp miteinander zu chatten, rufen Sie doch Ihre Kontakte einfach mal wieder an oder statten Sie Ihren Freunden einen Besuch ab.


Wir hoffen, dass Ihnen mit diesen Tipps der „digitale Entgiftungsurlaub“ gelingt, denn Sie können auch „smart“ ohne das „phone“ sein!

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